Alles über digitalen Transferdruck

Alles über digitalen Transferdruck

Manuel Kaufmann
am 16. Oktober 2015 - 15:45 Uhr

Heute soll es mal um den digitalen Transferdruck gehen. Was kann ich alles damit bedrucken? Wie funktioniert dieses Druckverfahren? Und welche verschiedenen Transfermaterialien gibt es? Diese Fragen werde ich im folgenden Artikel beantworten.

Wozu braucht man digitalen Transferdruck?

Kurz gesagt ist der digitale Transferdruck eine schnelle und sehr einfache Möglichkeit, individuelle, mehrfarbige und fotorealistische Motive auf Textilien zu drucken.

Am häufigsten kommt dieses Druckverfahren bei T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts, Trikots, Tops etc. zum Einsatz. Es rechnet sich auch schon bei Kleinstmengen oder Einzelstücken und überzeugt durch äußerst hohe Qualität.

So funktioniert digitaler Transferdruck

Zuerst wird auf ein spezielles Transfermaterial ein beliebiges Motiv gedruckt. Dann kann es bei Bedarf noch konturgeschnitten werden. Zum Schluss wird das Motiv mittels einer Transferpresse mit hohem Druck und Temperatur auf ein Textil appliziert. Fertig.

ACHTUNG: Wir selbst übernehmen nicht die Applikation auf die Textilien, sondern verschicken nur die fertigen Drucke an unsere Kunden! Werden fertig bedruckte Textilien gewünscht, arbeiten wir mit verschiedenen Partnern zusammen, die dann das Applizieren übernehmen.

Bedruckbare Flexfolie

Ein bekanntes Transfermaterial ist die Flexfolie. In der Regel besteht diese Folie aus PU (Polyurethan) und wirkt „gummiartig“. Flexfolien gibt es in den verschiedensten Farben, aber auch als bedruckbare Variante. Wir haben gleich drei verschiedene bedruckbare Flexfolien:

PoliFlex 4030

Diese weiße Flexfolie ist sowohl für helle als auch für dunkle Textilien geeignet. Außerdem ist sie nach Öko-Tex 100 Standard zertifiziert und kann mit Color- und Feinwaschmittel bis zu 80°C gewaschen werden.

PoliFlex 4010 blockout

Auch diese weiße Flexfolie ist für helle und dunkle Textilien geeignet. Sie besitzt zusätzlich eine Blockout-Beschichtung als Zwischenlage. Dadurch wird verhindert, dass die Farbe der Textilien durchschlägt. Waschbar ist dieses Blockout-Flex mit Color- und Feinwaschmittel aber nur bis zu 40°C.

PoliFlex 4625

Diese Flexfolie ist transparent und daher ausschließlich für weiße Textilien geeignet. Anders als bei den anderen Transfermaterialien wird auf dieser Folie das Motiv spiegelverkehrt gedruckt und dann mit der Druckseite auf ein Textil appliziert. Die Waschbeständigkeit ist bei Color- und Feinwaschmittel bis zu 60°C gegeben.

Der Vorteil dieses transparenten Materials: Es ist sehr dünn und wirkt daher auf einem Textil wie ein Direktdruck.

Bedruckbare Flockfolie

Neben den Flexfolien gibt es auch noch Flockfolien. Diese bestehen in der Regel aus Viskosefasern (halbsynthetische Chemiefasern, in der Zusammensetzung ähnlich wie Baumwolle) und fühlen sich samtartig an. Wir haben eine bedruckbare Flockfolie in unserem Sortiment:

SolventFlock 5905

Diese Flockfolie ist für helle und dunkle Textilien geeignet. Gewaschen werden kann sie mit Color- und Feinwaschmittel bis zu 40°C. Trotz der samtigen Oberfläche wirken die Farben relativ brillant und leuchtend.

Fazit

Mit dem digitalen Transferdruck kann man also sehr einfach und schnell verschiedenste Textilien bedrucken. Auch Einzelstücke oder Kleinstauflagen sind durch dieses Verfahren preisgünstig. Und für die verschiedenen Anwendungszwecke gibt es auch immer das passende Material.

Wenn ich jetzt Ihr Interesse geweckt habe und Sie von dem einen oder anderen Transfermaterial ein kostenloses Test-Muster möchten, dann schreiben Sie uns doch einfach. Wir schicken es Ihnen gerne zu.

Quelle für Titelbild: © luismolinero - Fotolia.com

Mit druckfrischen Grüßen - Manuel Kaufmann




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